QCG-Förderung für ArbeitgeberRechtsstand Juli 2026 · Geprüft nach § 82 SGB III
Branchen-Förderung

Geförderte Weiterbildung in Logistik und Verkehr

Lagerautomatisierung, digitale Disposition und neue Rollen in Schicht und Steuerung entwickeln.

Modellbetrieb

120 Beschäftigte, 5 Teilnehmende.

Beispielannahme: 3.500 € Kurskosten pro Person, 3 Monate Laufzeit, durchschnittlich 2.900 € Bruttogehalt und 50 Prozent Freistellung.

Das Beispiel veranschaulicht die Größenstaffel. Es bildet keinen konkreten Betrieb, Kurs oder bewilligten Fall ab.

Möglicher Gesamtzuschussbis zu 19.625 €
Kurskosten · 50 %8.750 €
Arbeitsentgelt · 50 %10.875 €

Unverbindliche Modellrechnung, keine Förderzusage.

Eigenes Szenario berechnen
Was sich verändert

Der Branchenname allein begründet keine Förderung.

Scanner, Lagerverwaltung, Automatisierung und datenbasierte Disposition verändern Logistikrollen von der reinen Ausführung hin zu Überwachung, Fehleranalyse und Prozesssteuerung. Besonders relevant ist der Übergang für erfahrene Beschäftigte ohne formalen Abschluss.

Wichtige Abgrenzung

Einzelne Bedien- oder Sicherheitsscheine bilden regelmäßig nicht den geforderten umfassenden Kompetenzaufbau ab.

Betroffene Rollen

Wo Qualifizierungsbedarf häufig konkret wird.

  • Lagermitarbeitende bei Einführung digitaler Bestands- und Pickprozesse
  • Disponenten mit neuen Analyse- und Steuerungsaufgaben
  • Schichtverantwortliche an der Schnittstelle von Personal, Qualität und Technik
Passende Themen

Weiterbildungen für typische Veränderungen.

Der konkrete Kurs wird nach Rolle, Kompetenzlücke, Lernformat und Zeitfenster ausgewählt.

3–6 MonatePräsenz/hybrid · Teilzeit

Qualifizierung für Logistik und Produktion

Beschäftigte auf Automatisierung, digitale Steuerung und neue technische Anforderungen vorbereiten.

Thema ansehen →
2–5 Monateonline · Abend/Teilzeit

Projektmanagement und agile Zusammenarbeit

Projekte planbar steuern, Teams koordinieren und Veränderung im Unternehmen wirksam begleiten.

Thema ansehen →
Umsetzung im Betrieb

Drei Schritte vor der Kursanfrage.

  1. Neuen Materialfluss und veränderte Entscheidungen je Rolle beschreiben.
  2. Präsenz-, Schicht- und Übungszeiten mit realen Betriebsabläufen abstimmen.
  3. Freien Zertifikatskurs gegen Teilqualifikation oder Abschlussweg abwägen.
Beispielhafte Einordnung

Bei der Einführung eines Lagerverwaltungssystems können für operative Mitarbeitende System- und Prozesskompetenz im Vordergrund stehen, während Teamleitungen zusätzlich Kennzahlen, Störungen und Kapazitäten steuern müssen.

Nachweise

Was den Bedarf für Dritte verständlich macht.

  • Prozessskizze des künftigen Lager- oder Dispositionsablaufs
  • Rollenmatrix mit neuen Verantwortlichkeiten
  • Daten zu Fehlern, Bestandsdifferenzen oder Einarbeitungsbedarf

Diese Unterlagen sind keine pauschale gesetzliche Dokumentenliste. Sie helfen, Bedarf, Maßnahme und Freistellungsplanung im Beratungsgespräch nachvollziehbar zusammenzubringen.

Vom Branchenthema zum Antrag

Nicht die Branche wird gefördert – der konkrete Bedarf.

Beschreiben Sie, welche Aufgaben sich im Betrieb verändern und welche Kompetenzen die betroffenen Beschäftigten dafür benötigen.

Freistellung realistisch planen

Berufsbegleitende Formate reduzieren den operativen Ausfall. Für die Modellrechnung sollten nur die tatsächlichen weiterbildungsbedingten Zeiten angesetzt werden.

Maßnahme vor Antrag genau prüfen

Träger und konkrete Maßnahme müssen zugelassen sein. Erst wenn Kurs, Zielgruppe und Bedarf zusammenpassen, lohnt der formale Schritt mit dem Arbeitgeberservice.

Offizielle Grundlage

FAQ

Fragen aus Logistik & Verkehr.

Wie hoch ist die Förderung in Logistik & Verkehr?

Die Branche selbst bestimmt den Fördersatz nicht. Entscheidend sind insbesondere Unternehmensgröße, Beschäftigte, Weiterbildung und weitere gesetzliche Voraussetzungen.

Können mehrere Beschäftigte gemeinsam gefördert werden?

Ja. Bei vergleichbarem Qualifizierungsbedarf kann ein Sammelantrag möglich sein. Die Agentur für Arbeit kann Leistungen maßnahmebezogen als Gesamtleistung bewilligen.

Ist das Rechenbeispiel ein Angebot?

Nein. Es ist eine Modellrechnung mit transparenten Annahmen. Konkrete Kurskosten und Fördersätze ergeben sich erst nach Auswahl einer zugelassenen Maßnahme und Prüfung durch die Agentur für Arbeit.